Westbatterie Jachtowa in Swinemünde

Westbatterie Jachtowa in Swinemünde,

Fort Zachodni (Westfort) liegt auf der Insel Usedom, unweit der Küste und der Mündung der Swine. Neben Fort Anioła (Castel Sant’Angelo) ist es das zweite Fort auf der Insel. Sie können die Festung von der Innenstadt von Swinemünde aus erreichen, indem Sie die Straße Mieszka I oder Wybrzeże Władysława IV entlanglaufen und dann in die Jachtowa-Straße einbiegen, die direkt zum Westfort führt. Der Weg führt am Zdrojowy Park, Fort Anioła und dem Yachthafen vorbei.

Kurzer Rückblick in die Geschichte der Westbatterie

Ein weiterer Teil der Festung Swinemünde, das Westfort (heute Fort Zachodnie), liegt inmitten des Kurparks. Im Laufe seiner Geschichte hat Swinemünde mehrere Invasionen erlebt und ist gewachsen, um den Hafen zu schützen. Mitte des 18. Jahrhunderts erklärte der preußische König Friedrich II. Swinemünde zur Hafenstadt und verlieh die Rechte einer noch kleinen Siedlungsstadt. 1757 stürmten schwedische Truppen den Hafen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Festung fertiggestellt und im Hafen wurden auch ständige Kompanien stationiert. 1807 marschierte die napoleonische Armee in Swinemünde ein, später wurde es von General Blücher befreit und später von den Franzosen wieder besetzt. Die meisten Überreste der Festungen, die heute zu sehen sind, stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, aus der Zeit des 1. dänischen Krieges, als Swinemünde belagert wurde. Von 1856 bis 1861 wurde das heutige Fort Zachodni gebaut, dann immer wieder erweitert und modernisiert. Das Westfort kann besichtigt werden, es gibt auch ein Café und Restaurant.

Das Westfort ist eines der vier Forts der Festung Swinemünde. Es wurde zwischen 1856 und 1861 gebaut, um den Hafen vor feindlichen Schiffen zu schützen. Zu dieser Zeit war das Fort eine einstöckige Redoute auf einem quadratischen Grundriss. Einige Jahre später kamen Seitenflügel aus Backstein, eine Schottermauer und ein Wassergraben hinzu. Nach 1878 wurde hier eine Küstenverteidigungsbatterie mit Artillerieterrasse und Kasematten errichtet, die später mit zusätzlichen Geschützposten zu einer Redoute erweitert wurde. Im Laufe der Geschichte wurden Maschinengewehre und leichte Mörser hinzugefügt.

Das Fort wurde nach dem Ersten Weltkrieg stillgelegt, aber in der Zwischenkriegszeit wurde dort wieder eine Batterie von vier 150-mm-Geschützen installiert. 1941 wurde im Westflügel ein Betonbunker für das Personal errichtet. Nach 1945 bauten die Sowjets 3 weitere Bunker: im mittleren Teil des Forts und an beiden Enden. Nach Kriegsende wurde das Fort von der sowjetischen Marine genutzt. 1962 wurde es der Stadt Swinemünde übergeben, aber bis 1992 waren dort sowjetische Militäreinheiten stationiert.

Die SMS Schleswig-Holstein, die am 1. September 1939 mit dem Angriff auf die Halbinsel Westerplatte den Zweiten Weltkrieg begann, hatte Westfort verlassen.

Ausstellungen und was es noch zu sehen gibt

2001 mietete der Verein „Reduta“, eine Gruppe von Geschichtsinteressierten, die Festung und eröffnete nach einer umfangreichen Renovierung im Jahr 2004 das Muzeum Historii Twierdzy Świnoujście (Swinemünde Festungsmuseum). Die Ausstellung ist teils im Museum und teils im Freien untergebracht. Das Museum gliedert sich in vier thematische Bereiche: Der erste beschäftigt sich mit der preußischen Zeit im 19. und 20. Jahrhundert, der zweite – die Zwischenkriegszeit und der Zweite Weltkrieg, der dritte – der Kalte Krieg und der vierte – die Hafenkriegsgeschichte. Im letzten Abschnitt sind auch einige Wracks zu sehen. Im Freilichtbereich des Museums sind Kanonen, Seeminen, Torpedos, Raketenwerfer und Unterwasserbomben ausgestellt. Das Grundstück umfasst ca. 2 Hektar und ist von einem Wassergraben umgeben.

Ein ausgeschilderter Weg durchquert die Ausstellung und umrundet das gesamte Kastell. Besucher können das Wachhaus, den Kommandoturm, den Keller und die Artillerieposten besichtigen. Für Gruppen werden Führungen angeboten. Es dauert etwa 1 Stunde, um das gesamte Anwesen zu besichtigen. Denken Sie daran, vor allem im Sommer warme Kleidung mitzubringen, da es drinnen kühl ist. Fans der Militärgeschichte werden in Swinemünde viele interessante Objekte finden; Drei der vier Festungen, die im 19. Jahrhundert als Teil der Festung Swinemünde errichtet wurden, sind bis heute erhalten und können besichtigt werden.

Die Westbatterie auf der Karte

Unser Urlaubstipp für Swinemünde

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