Denkmal-Landschaft Peenemünde – Station 17 Das Schöpfwerk

Denkmal-Landschaft Peenemünde – Station 17 Das Schöpfwerk

Vor 1936 bestand der nördliche Teil der Insel Usedom, genannt Peenemünder Haken, größtenteils aus Feuchtwiesen und Mooren. Erst ein System von Deichen, Entwässerungsgräben und Pumpwerken sowie die Spülung großer Teile des Geländes ermöglichten den Bau des gesamten Peenemünder Forschungsinstitutskomplexes.

Nutzen des Schöpfwerks in Peenemünde

Insbesondere musste das Niveau des Grundwasserspiegels abgesenkt werden. Ende der 1930er Jahre entwässerten der Reichsarbeitsdienst und Spezialbetriebe, die überwiegend ausländische Arbeitskräfte beschäftigten, die Flächen. In der Piese, einem See, wurde das in den Entwässerungsgräben gesammelte Wasser dann durch ein für die damalige Zeit hochmodernes Pumpwerk kontinuierlich in die Peene gepumpt. Geplant ab September 1939 wurde sie am 10. Juli 1942 in Betrieb genommen. Sie war eine der drei Pumpstationen auf dem Deich und verrichtet noch heute ihren Dienst.

Wo liegt das Schöpfwerk von Peenemünde?

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