Denkmal-Landschaft Peenemünde – Station 10 Die Wohnsiedlung

Denkmal-Landschaft Peenemünde – Station 10 Die Wohnsiedlung

Auch die Luftwaffe Peenemünde West zeigte die Notwendigkeit, einen geeigneten Lebensraum für die Stammbelegschaft zu schaffen. 1936 begann der Bau einer modernen Wohnsiedlung für 400 Arbeiter und Angestellte. Im Sommer 1937 konnten die ersten Wohnungen bezogen werden. Es entstand eine Siedlung mit entsprechender Infrastruktur wie Kaufhaus, Schule und Gastronomie. In den Jahren 1938/39 begannen die Planungen für eine Erweiterung der Kolonie, da der Personalbedarf weiter wuchs. In diese Erweiterung der Kolonie wurde die ehemalige Seekolonie Karlshagen einbezogen.


Nur noch ein kleiner Teil der Wohnsiedlung


Bis zum britischen Luftangriff im August 1943 wurden in der Kolonie ca. 2.500 Wohnungen für ca. 5.000 Einwohner gebaut. Drei Viertel der Häuser wurden bei dem Luftangriff zerstört. Eine Straße ist weitgehend intakt geblieben und veranschaulicht die Formen und Bauweisen der weitgehend verschwundenen Siedlung. Unter den zerstörten Flächen der Kolonie sind die Gartenstrukturen im heutigen Waldgebiet teilweise noch erkennbar.


Wo liegt die Wohnsiedlung in Peenemünde?


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